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Kon­di­tio­nen beim Raten­kre­dit angepasst

Bei der PSD Bank Han­no­ver erhal­ten Kre­dit­neh­mer für Lauf­zei­ten von 48 und 60 Mona­ten mit Kre­dit­sum­men von 2.500 bis 50.000 Euro ab sofort einen effek­ti­ven Jah­res­zins von 3,49 % statt bis­her 3,59 %. Zusätz­lich hat die Bank den Zins­satz für eine Lauf­zeit von 84 Mona­ten von 3,99 % eff. p.a. auf 3,64 % eff. p.a. gesenkt.

Tages­geld­kon­to wech­seln: jetzt erst recht

Stei­gen­de Infla­ti­on, anhal­tend nied­ri­ge Zin­sen: Mit Tages­geld eine rea­le Ren­di­te zu erwirt­schaf­ten, ist schwie­ri­ger gewor­den, aber nicht unmög­lich. War­um die Bereit­schaft zum Kon­to­wech­sel jetzt beson­ders zählt.

Die Ver­brau­cher­prei­se in Deutsch­land sind im Sep­tem­ber so stark gestie­gen wie zuletzt im Mai 2015. In weni­ger als einem hal­ben Jahr hat sich die Infla­ti­ons­ra­te von ‑0,10 auf zuletzt 0,70 Pro­zent erhöht – zum Leid­we­sen aller Spa­rer. Für sie wird es mit stei­gen­der Teue­rung immer schwie­ri­ger, über­haupt noch einen rea­len, sprich infla­ti­ons­be­rei­nig­ten Gewinn zu erzie­len. Denn wäh­rend die Infla­ti­on anzieht, blei­ben die Zin­sen auf Spar­ein­la­gen nied­rig. Aus­sichts­los ist die Lage für Anle­ger den­noch nicht.

Trotz Infla­ti­ons­an­stieg: Rea­ler Zins­ver­lust muss nicht sein

Wer sein Geld zu aktu­ell übli­chen Zin­sen auf dem Tages­geld­kon­to depo­niert, um des­sen Erspar­nis­se ist es zuge­ge­ben nicht gera­de gut bestellt. Das zeigt sich bei einem Blick auf die Zins­sta­tis­ti­ken der Deut­schen Bun­des­bank. Ihnen zufol­ge zahl­ten Ban­ken hier­zu­lan­de im August durch­schnitt­lich nur 0,08 Pro­zent Zin­sen p.a. auf täg­lich fäl­li­ge Ein­la­gen, zu denen neben Tages­geld- auch Giro­kon­to­gut­ha­ben zäh­len. Zwar hat die Bun­des­bank noch kei­ne Wer­te für Sep­tem­ber ver­öf­fent­licht, von einem Anstieg des all­ge­mei­nen Zins­ni­veaus ist jedoch nicht aus­zu­ge­hen. Soll­te der Zins­satz im ver­gan­ge­nen Monat wie schon im Vor­mo­nat unver­än­dert geblie­ben sein, so wür­de dies für den durch­schnitt­li­chen deut­schen Giro­kon­to- und Tages­geld­spa­rer aufs Jahr gerech­net einen rea­len Ver­lust von 0,62 Pro­zent bedeu­ten – ein Minus, das sich leicht hät­te ver­mei­den las­sen. Denn hät­te er sei­ne Erspar­nis­se im Sep­tem­ber auf ein neu­es Tages­geld­kon­to umge­schich­tet, hät­te er sich über das Ver­gleichs­por­tal CHECK24 einen Jah­res­zins von bis zu 1,10 Pro­zent sichern kön­nen – genug, um gegen die Infla­ti­on gewapp­net zu sein und oben­drein einen rea­len Zins­ge­winn von 0,40 Pro­zent pro Jahr zu erzielen.

Tages­geld­kon­to wech­seln: Bes­ser spät als nie

Wer bis­lang noch nicht gewech­selt hat, soll­te dies drin­gend nach­ho­len, um sei­ne Erspar­nis­se vor den Fol­gen der Infla­ti­on zu schüt­zen – zum Bei­spiel mit dem Tages­geld­kon­to der Audi Bank oder der Volks­wa­gen Bank, wel­che die der­zeit höchs­ten Zin­sen bieten:

Das Neu­kun­den­an­ge­bot der Audi Bank und der VW Bank – die Eckdaten

  • Zins­satz: 1,10 Pro­zent p.a.
  • Zins­ga­ran­tie: vier Monate
  • Ange­bot gilt für Neu­kun­den* und Anla­ge­be­trä­ge bis 100.000 Euro

* als Neu­kun­de gilt, wer bis­lang kein Tages­geld­kon­to bei einer der bei­den Auto­ban­ken geführt hat

Die eige­nen Erspar­nis­se auf ein neu­es Tages­geld­kon­to umzu­schich­ten, lohnt jedoch nur für begrenz­te Zeit. Denn wie im Fal­le der bei­den Auto­ban­ken han­delt es sich bei den Tages­geld-Spit­zen­zin­sen meist um Neu­kun­den­an­ge­bo­te, deren Kon­di­tio­nen nach eini­gen Mona­ten an das aktu­el­le Zins­ni­veau ange­gli­chen wer­den. Mit dem ein­ma­li­gen Wech­sel des Tages­geld­kon­tos ist es also nicht getan. Statt­des­sen gilt es für Spa­rer, sich spä­tes­tens mit Ablauf der Zins­ga­ran­tie von neu­em auf die Suche nach den bes­ten Tages­geld­zin­sen zu begeben.

Rest­schuld­ver­si­che­rung: Die 10 wich­tigs­ten Fra­gen und Antworten

Job­ver­lust, lan­ge Krank­heit oder gar Tod: Es gibt vie­le Grün­de, aus denen ein Kre­dit­neh­mer sein Dar­le­hen nicht zurück­zah­len kann. Mit einer Rest­schuld­ver­si­che­rung lässt sich für sol­che Fäl­le vor­sor­gen. 10 Din­ge, die Sie über die Kre­dit­ab­si­che­rung wis­sen sollten.

1) Wel­che Risi­ken deckt eine Rest­schuld­ver­si­che­rung ab?
Eine Rest­schuld­ver­si­che­rung (RSV) über­nimmt je nach Ver­si­che­rungs­um­fang die Rück­zah­lung des Kre­di­tes, soll­te der Kre­dit­neh­mer ster­ben, arbeits­un­fä­hig oder arbeits­los wer­den. Eini­ge Ver­si­che­rer decken wei­te­re Risi­ken ab und kom­men bei­spiels­wei­se auch bei einer Schei­dung vor­über­ge­hend für die Kre­dit­ra­ten auf. Für wel­che Fäl­le sich ein Kun­de absi­chert, bestimmt er in der Regel selbst. Neben einer Ein­zel­ver­si­che­rung, die zum Bei­spiel nur im Todes­fall greift, ist auch ein Teil- oder Kom­plett­schutz mög­lich, der alle genann­ten Ver­si­che­rungs­fäl­le abdeckt.

2) Wie genau springt die Rest­schuld­ver­si­che­rung ein?
Wel­che Leis­tun­gen die Ver­si­che­rung erbringt, hängt vom kon­kre­ten Scha­dens­fall ab. Beim Able­ben des Kre­dit­neh­mers etwa zahlt sie den gesam­ten ver­blei­ben­den Kre­dit­be­trag an die Bank zurück. Wird der Kre­dit- und Ver­si­che­rungs­neh­mer hin­ge­gen arbeits­un­fä­hig, über­nimmt sie für die Dau­er der Krank­schrei­bung die monat­li­chen Kre­dit­ra­ten. Ähn­lich ver­hält es sich bei Arbeits­lo­sig­keit – hier ist der Zeit­raum, in dem die RSV für die Raten auf­kommt, jedoch meist auf zwölf bis 24 Mona­te begrenzt.

3) Unter wel­chen Bedin­gun­gen zahlt eine RSV nicht?
Geht der Ver­si­che­rungs­fall auf die Kap­pe des Kun­den, weil er etwa von selbst sei­nen Job gekün­digt hat und danach kei­ne neue Stel­le fin­det, kommt die RSV in der Regel nicht für die Kre­dit­ra­ten auf. Auch Krank­hei­ten, die bei Ver­trags­schluss schon bekannt waren und spä­ter zu Arbeits­un­fä­hig­keit oder zum Tod füh­ren, zäh­len zu den Aus­schluss­grün­den. Dar­über hin­aus müs­sen in den meis­ten Fäl­len War­te- und Karenz­zei­ten ein­ge­hal­ten wer­den, damit eine Ver­si­che­rung über­haupt greift. Wird der Ver­si­che­rungs­neh­mer bei­spiels­wei­se arbeits­los, bleibt er für die ers­ten Mona­te oft­mals zah­lungs­pflich­tig. Vie­le Ver­si­che­rer sprin­gen erst nach einem hal­ben Jahr ein.
Tipp: Wenn Sie für Ihren Kun­den eine Rest­schuld­ver­si­che­rung abschlie­ßen, prü­fen Sie zunächst immer die Aus­schluss­klau­seln. Nur so kön­nen Sie rea­lis­tisch ein­schät­zen, ob die Kos­ten in einem ange­mes­se­nen Ver­hält­nis zum Ver­si­che­rungs­um­fang stehen.

4) Was kos­tet eine Restschuldversicherung?
Wel­che Kos­ten durch die Absi­che­rung eines Kre­di­tes ent­ste­hen, ist von Fall zu Fall unter­schied­lich. Eine gesetz­li­che Decke­lung oder ein­heit­li­che Berech­nungs­me­tho­de gibt es bis­lang nicht. Ent­schei­dend für die Höhe der Kos­ten ist eine gan­ze Rei­he von Fak­to­ren, wie etwa die Kre­dit­hö­he, die Lauf­zeit, der Beruf und das Alter des Kun­den. Auch der Ver­si­che­rungs­um­fang bestimmt maß­geb­lich die Höhe der Ver­si­che­rungs­prä­mie – so ist eine Ein­zel­ver­si­che­rung, die nur im Todes­fall ein­setzt, güns­ti­ger als ein Komplettschutz.

5) Wie wird die Ver­si­che­rungs­prä­mie gezahlt?
Wird die auch als Raten­schutz­ver­si­che­rung bezeich­ne­te Kre­dit­ab­si­che­rung zeit­gleich mit dem Dar­le­hen abge­schlos­sen, über­nimmt im Nor­mal­fall die Bank die Zah­lung der Ver­si­che­rungs­prä­mie und begleicht die­se in einer Sum­me. Da sie das Geld qua­si als Dar­le­hen vor­streckt, schlägt sie die Kos­ten der RSV auf den eigent­li­chen Kre­dit­be­trag auf und ver­langt dafür Zin­sen. Anders ver­hält es sich bei Ver­si­che­run­gen, die der Kre­dit­neh­mer sepa­rat abschließt. Hier wer­den für gewöhn­lich Monats- oder Jah­res­bei­trä­ge fäl­lig, die vom Kun­den direkt an den Ver­si­che­rer gezahlt und daher nicht ver­zinst werden.

6) Darf die Bank eine Rest­schuld­ver­si­che­rung verlangen?
Ja, das darf sie. Vor allem dann, wenn wegen des Alters oder Berufs­ri­si­kos eines Kun­den eine erhöh­te Kre­dit­aus­fall­wahr­schein­lich­keit besteht, ist die­se For­de­rung nicht unüb­lich. In der Pra­xis pas­siert es jedoch eher sel­ten, dass eine Bank die Kre­dit­be­wil­li­gung vom Abschluss einer Rest­schuld­ver­si­che­rung abhän­gig macht. Meist steht es dem Kre­dit­neh­mer frei, sein Dar­le­hen zusätz­lich abzusichern.
Wich­tig: Auch wenn es zunächst ärger­lich erscheint, dass eine Bank eine RSV vor­aus­setzt, so ist damit oft auch dem Kun­den gehol­fen. Denn ohne die Ver­si­che­rung wür­de er die benö­tig­te Finan­zie­rung womög­lich gar nicht erhalten.

7) Wer­den die Kos­ten einer RSV beim Effek­tiv­zins berücksichtigt?
Die Kos­ten der Raten­schutz­ver­si­che­rung in den effek­ti­ven Jah­res­zins ein­rech­nen muss ein Geld­haus nur, wenn es den Abschluss einer sol­chen vom Kre­dit­neh­mer ver­langt. Das ist in der Preis­an­ga­ben­ver­ord­nung für Ver­brau­cher­dar­le­hen so gere­gelt. Ist die RSV dage­gen frei­wil­lig – sprich nicht maß­geb­lich für die Bewil­li­gung eines Kre­di­tes oder des­sen Kon­di­tio­nen –, so wird sie bei der Berech­nung des effek­ti­ven Jah­res­zin­ses nicht berücksichtigt.
Wich­tig: Bau­fi­nan­zie­run­gen wer­den vom Gesetz nicht als Ver­brau­cher­dar­le­hen im enge­ren Sin­ne gewer­tet. Daher sind sie von die­ser Rege­lung ausgenommen.

8) Wie geht es bei einer Umschul­dung oder vor­zei­ti­gen Til­gung mit der RSV weiter?
Will ein Kun­de sein Dar­le­hen frü­her zurück­zah­len als ver­ein­bart oder auf ein neu­es, zins­güns­ti­ge­res Dar­le­hen umschul­den, so besteht für ihn ein Son­der­kün­di­gungs­recht. Denn mit voll­stän­di­ger Rück­zah­lung des Kre­di­tes fällt der Ver­si­che­rungs­ge­gen­stand weg. Auch ohne trif­ti­gen Grund ist die Kün­di­gung einer Rest­schuld­ver­si­che­rung mög­lich – dann jedoch nur unter Ein­hal­tung der ver­trag­lich gere­gel­ten Frist. Sowohl bei der ordent­li­chen als auch der außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung erhält der Kre­dit­neh­mer die zu viel gezahl­ten Bei­trä­ge von der Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft zurück.
Tipp: Ach­ten Sie beim Abschluss einer Rest­schuld­ver­si­che­rung dar­auf, dass Ihr Kun­de und nicht die Bank als Ver­si­che­rungs­neh­mer auf­ge­führt wird – nur so kann er die RSV spä­ter ohne Pro­ble­me selbst­stän­dig kündigen.

9) Für wel­che Kun­den lohnt sich eine Restschuldversicherung?
Ob sich die Absi­che­rung eines Kre­di­tes anbie­tet, ist immer von Fall zu Fall zu ent­schei­den. Ten­den­zi­ell zeigt die Erfah­rung aber, dass vor allem Kre­dit­neh­mer mit Fami­lie mit einer Rest­schuld­ver­si­che­rung gut bera­ten sind. Gera­de beim Tod des Dar­le­hens­neh­mers sind des­sen Ange­hö­ri­ge so aus­rei­chend geschützt – mit­un­ter kann eine RSV bei­spiels­wei­se den Ver­kauf des Eigen­heims oder des drin­gend benö­tig­ten Fami­li­en­au­tos ver­hin­dern. Doch auch für Allein­ste­hen­de kann eine Rest­kre­dit­ver­si­che­rung sinn­voll sein, ins­be­son­de­re bei hohen Kre­dit­sum­men und lan­gen Lauf­zei­ten. In die­sen Fäl­len las­sen sich die Risi­ken nur schwer im Vor­feld abschätzen.

10) Für wel­che Kun­den ist eine Rest­schuld­ver­si­che­rung nicht zu empfehlen?
Dem­entge­gen macht eine Kre­dit­ab­si­che­rung bei gerin­gen Beträ­gen und kur­zen Lauf­zei­ten oft weni­ger Sinn. Ein wei­te­rer Grund, der mit­un­ter gegen den Abschluss einer Rest­schuld­ver­si­che­rung spricht, sind bestehen­de Ver­si­che­run­gen. Ver­fügt ein Kun­de etwa über eine Lebens­ver­si­che­rung, eine Unfall‑, Kran­ken­ta­ge­geld- oder auch eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung, ist er womög­lich bereits aus­rei­chend abgesichert.

Tipp: Prü­fen Sie vor Abschluss einer Rest­schuld­ver­si­che­rung immer den bestehen­den Ver­si­che­rungs­schutz Ihres Kun­den und ent­schei­den Sie dann, ob und gegen wel­che Risi­ken sich eine zusätz­li­che Absi­che­rung lohnt.

Beim Tages­geld zahlt sich ein Kon­to­wech­sel aus

Die Zin­sen aufs Tages­geld sin­ken. Doch durch Tages­geld-Hop­ping kön­nen Anle­ger dau­er­haft attrak­ti­ve Zins­sät­ze genie­ßen. Beson­de­re Ange­bo­te für Neu­kun­den machen es möglich. 

Die anhal­ten­de Nied­rig­zins­pha­se bringt Anle­ger in Bedräng­nis. Zwar drü­cken die nied­ri­gen Ener­gie­prei­se die Infla­ti­ons­ra­te auf 0,4 Pro­zent, ande­rer­seits gewäh­ren vie­le Ban­ken aufs Tages­geld nur noch Zin­sen, die knapp über oder sogar unter­halb der Infla­ti­ons­ra­te lie­gen. In so einem Fall ver­liert das Erspar­te an Wert. Wer den­noch attrak­ti­ve Zin­sen fürs Tages­geld genie­ßen möch­te, soll­te in regel­mä­ßi­gen Abstän­den die Kon­di­tio­nen von ver­schie­de­nen Ban­ken ver­glei­chen. Denn vie­le Kre­dit­in­sti­tu­te locken Neu­kun­den mit attrak­ti­ven Zins­sät­zen aufs Tages­geld. Das kön­nen sich Spa­rer durch soge­nann­tes Tages­geld-Hop­ping zunut­ze machen. Bei die­ser Anla­ge­stra­te­gie nut­zen Anle­ger die zeit­lich begrenz­ten Zins­an­ge­bo­te für Neu­kun­den und wech­seln anschlie­ßend zu einer ande­ren Bank, sobald das Ange­bot abge­lau­fen ist. Denn häu­fig las­sen sich die­se Neu­kun­den­an­ge­bo­te nur für  weni­ge Mona­te in Anspruch neh­men. Doch dank Online-Ban­king und hoch­mo­der­nen Video­ident-Ver­fah­ren ist ein Kon­to­wech­sel schnell gemacht. Auf die­se Wei­se kön­nen Anle­ger dau­er­haft von guten Zin­sen profitieren.

Die aktu­ell bes­ten Zin­sen aufs Tages­geld für Neukunden

Bei der Fer­ra­tum-Bank erhiel­ten Neu­kun­den bis Mit­te August bei­spiels­wei­se noch einen jähr­li­chen Zins­satz von 1,15 Pro­zent aufs Tages­geld, garan­tiert für eine Lauf­zeit von sechs Mona­ten. Infla­ti­ons­be­rei­nigt ließ sich so noch ein rea­ler Zins­ge­winn von 0,75 Pro­zent erzie­len. Mit­te August senk­te die Fer­ra­tum-Bank die jähr­li­chen Zin­sen aufs Tages­geld auf 0,75 Pro­zent. Die­ser Zins­satz liegt aller­dings immer noch deut­lich über der Inflationsrate.

Aktu­ell bie­ten die Audi Bank und die VW Bank Wech­sel­wil­li­gen beson­ders anspre­chen­de Kon­di­tio­nen fürs Tages­geld mit einem jähr­li­chen Zins­satz von 1,10 Pro­zent bei Ein­la­gen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro und einer Zins­ga­ran­tie von vier Monaten.

Selbst ist der Anleger

Zwar ist ein stän­di­ger Kon­to­wech­sel trotz digi­ta­ler Wech­sel­mög­lich­kei­ten stets mit ein wenig Auf­wand ver­bun­den und ein regel­mä­ßi­ger Ver­gleich der Kon­di­tio­nen am Tages­geld­markt erfor­dert immer­hin eine gewis­se Bereit­schaft, sich aktiv mit dem The­ma zu befas­sen. Doch die Mühe wird belohnt. Denn so nut­zen Anle­ger nicht nur die bes­ten Kon­di­tio­nen, son­dern ver­mei­den auch einen rea­len Wert­ver­lust. Bei hohen Beträ­gen, über dem Ein­la­gen-Limit, für das die jewei­li­ge Bank den Neu­kun­den-Zins­satz garan­tiert, emp­fiehlt es sich, das Erspar­te auf meh­re­re Kon­ten zu verteilen.