Energiemärkte unter Spannung

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Was die aktuelle Lage für Strom und Gas in Deutschland bedeutet

Die Energiepreise steigen seit mehreren Wochen wieder, und das Thema betrifft viele Haushalte unmittelbar. Wer jetzt nichts macht, läuft Gefahr, gute Konditionen zu verpassen und sich später über deutlich höhere Preise zu ärgern.¹²³

Wichtig ist dabei die richtige Einordnung: Deutschland steht aktuell nicht vor einer akuten Versorgungskrise. Die Gasversorgung gilt derzeit als stabil. Trotzdem reagieren die Energiemärkte wieder deutlich sensibler und genau das wirkt sich bereits auf Preise und neue Angebote aus. Für Verbraucher zählt am Ende nicht die große politische Debatte, sondern die konkrete Frage: Was bedeutet das jetzt für meinen Vertrag? ¹²

Die Antwort wird klarer, wenn man auf die aktuelle Preisentwicklung schaut: Der Energiepreisschock erreicht deutsche Verbraucher inzwischen direkt. Besonders sichtbar wird das bei Neuverträgen. Laut einem aktuellen Artikel von ntv sind Stromtarife für Neukunden seit Beginn des Kriegs um rund 15 Prozent teurer geworden. Die günstigsten Angebote liegen im Bundesdurchschnitt inzwischen bei knapp 28 Cent pro Kilowattstunde, nachdem sie im Februar noch bei gut 24 Cent pro Kilowattstunde lagen.³

Auch beim Gas zeigt sich dieselbe Richtung. Die günstigsten Gastarife für Neukunden sind seit Ende Februar im Schnitt um gut ein Fünftel gestiegen.³ Das macht deutlich: Es geht längst nicht mehr nur um ein theoretisches Börsenthema, sondern um ganz reale Preisbewegungen, die bereits bei Haushalten ankommen.

Der Hintergrund: Erdgas ist im Großhandel zuletzt deutlich teurer geworden. Das wirkt sich nicht nur direkt auf Gasangebote aus, sondern auch auf den Strompreis. Denn Gaskraftwerke spielen weiterhin eine wichtige Rolle für die Stromversorgung in Deutschland, besonders in Zeiten mit wenig Wind- und Solarstrom. Steigen die Gaspreise, verteuert sich deshalb oft auch Strom.³

Genau hier liegt die zentrale Botschaft für Verbraucher: Auch wenn die Ersparnis bei einem Wechsel heute im Einzelfall kleiner ausfallen kann als noch vor einigen Wochen, lohnt sich ein Tarifvergleich gerade jetzt trotzdem. Warum? Weil sich viele Haushalte über einen Wechsel für 12 oder 24 Monate einen Preis sichern können. Wenn die Preise weiter steigen, kann genau das später ein entscheidender Vorteil sein.

Hinzu kommt: Neue Angebote reagieren in der Regel besonders schnell auf steigende Beschaffungskosten. Preisanstiege wirken sich am Terminmarkt zuerst auf Neukundentarife aus, weil diese kurzfristiger kalkuliert werden. Bleiben die Weltmarktpreise auf dem aktuellen Niveau, könnten später auch Bestandskunden von Preiserhöhungen betroffen sein.³

Für Verbraucher heißt das deshalb ganz konkret: Jetzt den eigenen Vertrag prüfen. Wie lange läuft die Preisgarantie noch? Passt der Tarif noch zum Markt? Und gibt es aktuell die Möglichkeit, sich einen besseren Preis zu sichern, bevor Angebote weiter anziehen?

Dass sich ein Vergleich weiterhin lohnen kann, zeigen auch konkrete Beispiele aus dem Preisvergleich >>

Kurz gesagt: Die Versorgung ist stabil. Aber die Preise geraten wieder stärker in Bewegung und dieser Trend ist inzwischen auch bei Strom- und Gasangeboten für Neukunden deutlich sichtbar. Genau deshalb lohnt es sich gerade jetzt, Tarife zu vergleichen, Einsparpotenziale zu prüfen und sich gute Konditionen möglichst früh zu sichern.¹²³

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Quellen:

¹ Bundesnetzagentur: Aktuelle Lage der Gasversorgung in Deutschland, Abruf am 20.03.2026. Aussagen zur stabilen Versorgungslage, zur Rolle von Gas aus dem Persischen Golf sowie zu möglichen Preiseffekten auf den Weltmärkten. (www.bundesnetzagentur.de)

² BDEW: Erdgasdaten aktuell, Aktualisierung 16.03.2026, S. 2 (aktuelle Lage Gasversorgung, Füllstand und Gasflüsse), S. 33 bzw. PDF-Seite 32 (Futures Frontjahre Base / Strom- und Gas-Terminmarkt), Abruf am 20.03.2026. (www.bdew.de)

³ n-tv: Strompreise für Neukunden steigen durch Iran-Krieg, 21.03.2026. Angaben zum Anstieg der Neukundenpreise um rund 15 Prozent sowie zur Entwicklung günstiger Stromangebote. (www.n-tv.de)

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